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Ghana in 12 Tagen — Von Accra bis Tamale: Mit Bus, Tro-Tro und einem Flieger zurück


Remo Kurka - Es gibt viele Arten, Ghana zu bereisen. Mit dem Mietwagen und Fahrer, komfortabel und teuer. Mit organisierten Touren, effizient aber steril. Oder so, wie Ghana am besten funktioniert: mit Bus und Tro-Tro, mit dem Gepäck auf dem Knie, mit Fremden die plötzlich Gesprächspartner werden, mit Haltestellen an Orten die auf keiner Touristenkarte stehen.


Diese Reise dauert zwölf Tage. Sie beginnt in Accra, folgt der Küste westwärts bis nach Axim, dreht dann nach Norden nach Kumasi, und endet in Tamale — von wo du mit dem Flugzeug nach Accra zurückkehrst, weil die Alternative zwölf Stunden Bus wären und du das nach dieser Reise möglicherweise nicht mehr brauchst.


Es ist eine Reise, die Ghana von drei Seiten zeigt: den Süden mit seiner kolonialen Küste und dem Atlantik, das Herz des Landes mit der Ashanti-Kultur, und den Norden mit seiner Savanne, seinen Elefanten und seiner anderen, ruhigeren Art zu leben.

Zwölf Tage. Eine Strecke. Unzählige Eindrücke.

Kwame Nkrumah Tomb und Park in Accra, (c) Remo Kurka, Accra

Kwame Nkrumah Tomb und Park in Accra, nahe dem Kunstzenrum und dem alten Kolonialgericht.. (c) Remo Kurka, Ghana

Tag 1 — Accra: Ankommen und verstehen

Accra ist kein sanfter Einstieg. Die Stadt trifft dich sofort — Lärm, Hitze, Verkehr, Farbe, Gerüche von Streetfood und Abgas und Atlantikluft. Kotoka International Airport liegt mitten in der Stadt, kein langer Transfer. Taxi oder Uber zum Hotel — ich empfehle Osu oder Labone als Basis, zentral und gut angebunden.


Den ersten Tag nimm ruhig. Geh in Osu essen, setz dich in eine Chop Bar, schau zu. Accra muss man erstmal wirken lassen.


Falls du nachmittags noch Energie hast: Das Kwame Nkrumah Memorial Park ist nah und gibt dir den historischen Rahmen für alles was folgt. Nkrumahs Grab unter dem Glasdach, die ruhigen Gärten, die Ausstellung über Ghanas Unabhängigkeit 1957 — ein guter Auftakt.

Abends: Osu High Street, Labadi Road, irgendwo draußen essen. Kenkey mit Fisch, Banku mit Tilapia, oder einfach das was gerade gebraten wird.


Unterkunft: Osu oder Labone, Budget bis Mittelklasse gut verfügbar.

Fort Ussher, Jamestown.  (c) Remo Kurka, Accra

Fort Ussher, Jamestown.  (c) Remo Kurka, Accra

Ghana Reisen – Speisen, Kultur Tipps & Landes-Informationen

Tag 2 — Accra: Jamestown und die Kolonialgeschichte


Accra hat eine Kolonialgeschichte, die die meisten Besucher verpassen weil sie sofort weiterfahren. Heute nicht.

Morgens früh nach Jamestown — dem ältesten Viertel der Stadt. Hier stehen Fort Ussher und James Fort, zwei der ältesten kolonialen Festungen Accras, beide verfallen, beide kaum beschriftet, beide von einer Atmosphäre umgeben die ich nirgendwo anders erlebt habe. Die vergessenen Gräber auf dem Gelände von James Fort, die engen Gassen von Jamestown, der Fischmarkt am Strand.

Und dann — wenn du gut fragst und einen lokalen Guide aus dem Brazil House mitnimmst — Fort Visão in Brazil Lane.


Das portugiesische Fort aus dem Jahr 1660, das älteste europäische Bauwerk Accras, das auf keiner offiziellen Tour vorkommt und das allein schon die Reise nach Jamestown wert ist. Darunter, in dänischen Archiven dokumentiert, sollen Tunnel verlaufen haben — direkt zu James Fort und zum Hafen.


Nachmittags: Osu Castle vom Äußeren — der ehemalige dänische Präsidentenpalast, für Besucher nicht zugänglich, aber von außen sehenswert. Dann das National Museum, klein aber fein, mit guten Exponaten zu Kente, Adinkra und ghanaischer Geschichte.

Tipp: Jamestown früh morgens besuchen. Der Fischmarkt ist bei Sonnenaufgang auf seinem Höhepunkt.

Nzulezo - Axim verdient zwei Nächte. Heute kein Plan.Wenn du willst: Nzulezu — das Pfahldorf auf dem Wasser des Amansuri-Stausee

Nzulezo - Axim verdient zwei Nächte. Heute kein Plan.Wenn du willst: Nzulezu — das Pfahldorf auf dem Wasser des Amansuri-Stausees — liegt in der Nähe. Etwa eine Stunde von Axim entfernt, von Beyin aus per Einbaum zugänglich, ist das Dorf eine der seltsamsten und schönsten Sehenswürdigkeiten Ghanas. Häuser auf Stelzen über dem See, Kanus als einzige Transportmittel, eine Gemeinschaft die seit Jahrhunderten so lebt.(c) Remo Kurka, Takoradi

Tag 3 — Accra nach Cape Coast: Die Goldküste beginnt


Heute früh zur STC oder VIP Bus Station in Accra — Abfahrt Richtung Cape Coast. Die Fahrt dauert etwa drei Stunden auf der gut ausgebauten Küstenstraße. Fensterplatz links, dann siehst du manchmal den Atlantik blitzen.


Cape Coast ist einer jener Orte, die man anders verlässt als man ankommt.

Cape Coast Castle steht weiß und unschuldig über dem Meer. Dahinter: die Dungeons, die enge Door of No Return, der Atlantik der blau und gleichgültig glänzt. Die Führung durch das Kastell ist Pflicht — plane zwei Stunden ein, mehr wenn du wirklich alles siehst. Kein Kommentar ist nötig. Der Ort spricht selbst.


Was die Führungen meist nicht erwähnen, das sage ich dir hier: Die Ga an der Küste, die Fante in Cape Coast selbst, die Ashanti im Landesinneren — sie alle waren aktiv am Sklavenhandel beteiligt. Die Menschen, die durch diese Tür gingen, wurden nicht nur von Europäern gebracht. Das gehört zur Geschichte. Cape Coast Castle ist ein Monument für alle Seiten dieser Vergangenheit.


Nachmittags noch Elmina, zwanzig Kilometer westlich — das noch ältere portugiesische Fort aus dem Jahr 1482, das erste europäische Steingebäude südlich der Sahara. Daneben Fort St. Jago auf dem Hügel, niederländisch, mit Blick über Elmina und den Atlantik. Zusammen ergeben Cape Coast und Elmina ein Doppel, das in Westafrika einzigartig ist.


Übernacht in Cape Coast oder Elmina.

Unterkunft: Coconut Grove Beach Resort, Elmina Beach Resort, oder einfachere Guesthouses in der Stadt (ab 10 Euro, pro Nacht, jedoch nicht im September! Festival in der ersten Woche!).



Tag 4 — Cape Coast: Kakum und Küste


Heute kein Bus, heute lokal.

Kakum Nationalpark liegt etwa dreißig Kilometer nördlich von Cape Coast und ist eines der großartigsten Naturerlebnisse, die Ghana bietet. Der Canopy Walkway — eine Hängebrücke in dreißig Metern Höhe über dem Regenwald — ist wackelig, atemberaubend, und zeigt dir eine Waldwelt von oben, die man von unten nie sieht. Früh morgens kommen die meisten Vögel, früh morgens ist es noch kühl.


Nachmittags zurück zur Küste: Coconut Grove Beach, Brenu Beach oder der Strand bei Elmina. Ghanas Atlantikküste ist rau — keine Badeparadiese wie die Karibik, aber wild und schön auf eine eigene Art. Roter Laterit trifft auf grüne Palmen trifft auf graue Wellen.

Oder, wer mehr Geschichte will: Assin Manso, der Slave River. Der Ort auf dem Weg zwischen Küste und Landesinnere, wo verschleppte Menschen zuletzt gewaschen wurden bevor der Marsch ans Meer begann. Ein Fluss, ein Gedenkstein, viel Stille.



Tag 5 — Cape Coast nach Takoradi nach Axim: Die Westküste


Heute früh Tro-Tro oder Bus Richtung Takoradi. Von Cape Coast nach Takoradi etwa eineinhalb Stunden — die Strecke führt durch Küstenorte, Fischerdörfer, Kakaoplantagen.

Takoradi selbst ist Ghanas Hafenstadt, wirtschaftlich wichtig, touristisch wenig besucht. Kurzer Stopp, Markt anschauen, weiter.


Von Takoradi nach Axim weitere eineinhalb bis zwei Stunden westlich. Axim ist einer der verborgenen Schätze der ghanaischen Westküste — eine kleine Stadt mit einer ruhigen Atmosphäre, einem alten portugiesischen Fort aus dem Jahr 1503 (Fort São António, eines der ältesten an der Goldküste), und einigen der schönsten und verlassensten Strände des Landes.


Fort São António in Axim ist wenig besucht und wenig restauriert — genau das macht es so eindrucksvoll. Kein Touristenrummel, kein Souvenirladen, kaum Beschriftung. Nur Steine aus dem 16. Jahrhundert und der Atlantik darunter.

Übernacht in Axim — es gibt kleine Lodges direkt am Strand, einfach aber traumhaft gelegen.

Unterkunft: Axim Beach Hotel oder ähnliche Strandlodges.



Tag 6 — Axim: Entschleunigen und Entdecken


Axim verdient zwei Nächte. Heute kein Plan.

Wenn du willst: Nzulezu — das Pfahldorf auf dem Wasser des Amansuri-Stausees — liegt in der Nähe. Etwa eine Stunde von Axim entfernt, von Beyin aus per Einbaum zugänglich, ist das Dorf eine der seltsamsten und schönsten Sehenswürdigkeiten Ghanas. Häuser auf Stelzen über dem See, Kanus als einzige Transportmittel, eine Gemeinschaft die seit Jahrhunderten so lebt.


Oder einfach: Strand. Die Küste westlich von Axim hat Abschnitte die ich den ganzen Tag fast alleine hatte. Kein Trubel, nur Sand, Palmen und Wellen.

Abends: Gegrillter Fisch direkt vom Fischer, mit Chili und Brot. Das ist Westküste Ghana.



Tag 7 — Axim nach Kumasi: Der große Sprung nach Norden


Das ist der logistisch anspruchsvollste Tag der Reise — aber auch einer der eindrucksvollsten.

Früh morgens Bus oder Tro-Tro von Axim zurück nach Takoradi. Von Takoradi dann mit VIP oder STC nach Kumasi — die Fahrt dauert vier bis fünf Stunden durch die Central und Ashanti Region. Die Landschaft wandelt sich: Küste wird Hügelland, Hügelland wird dichter, grüner Wald, Kakaoplantagen so weit das Auge reicht.


Kumasi ist eine andere Welt als Accra. Lauter in mancher Hinsicht, ruhiger in anderer. Die Ashanti-Hauptstadt ist das kulturelle Herz Ghanas — selbstbewusst, stolz, mit einer Identität die sich von der Küste deutlich unterscheidet.


Abend in Kumasi: Kejetia Market, der größte traditionelle Markt in Westafrika, sollte man zumindest von außen gesehen haben. Und essen — Kumasi hat ausgezeichnetes Fufu mit Erdnusssuppe.

Unterkunft: Hotel in Kumasi Zentrum, gut verfügbar in allen Preisklassen.



Tag 8 — Kumasi: Ashanti-Kultur pur


Kumasi verdient mindestens zwei volle Tage.

Morgens: Das Manhyia Palace Museum — der Palast des Asantehene, des Königs der Ashanti. Das Museum erklärt die Geschichte des Ashanti-Reiches von seinen Anfängen bis heute, mit Originalexponaten, Fotografien und dem Goldenen Hocker — dem heiligsten Symbol der Ashanti-Kultur, das die Seele des Volkes verkörpert und den man nicht berühren darf und manchmal nicht einmal sehen darf.


Mittags: Bonwire, zwanzig Kilometer außerhalb von Kumasi, das Weberdorf. Hier werden Kente-Stoffe gewebt, seit Jahrhunderten, auf denselben schmalen Handwebstühlen, mit denselben geometrischen Mustern die Botschaften tragen. Ich habe dort einem alten Mann zugeschaut der mit einer Geschwindigkeit webte, die ich nicht mit dem Auge verfolgen konnte. Er wusste, dass ich schaute. Er schaute nicht zurück.


Nachmittags: Kejetia Market richtig erkunden. Der Markt ist ein Labyrinth — Stoffe, Gewürze, Haushaltsware, Elektronik, Yams, lebende Hühner, alles durcheinander, alles präsent. Du wirst dich verlaufen. Das ist in Ordnung.



Tag 9 — Kumasi: Museen, Geschichte und ein besonderer Markt


Das Kumasi Cultural Centre zeigt traditionelle Ashanti-Kunst und Handwerk — Adinkra-Stempel, Goldschmiedearbeiten, Keramik. Klein aber wertvoll.

Das Prempeh II Jubilee Museum, ebenfalls in Kumasi, widmet sich dem Leben von Asantehene Prempeh II und der Geschichte des Ashanti-Königreichs im 20. Jahrhundert — einschließlich der britischen Kolonialzeit, der Exilierung verschiedener Ashanti-Könige und der Rückkehr zur Autonomie.


Wer Zeit hat: Lake Bosomtwi, etwa dreißig Kilometer südöstlich von Kumasi. Der einzige natürliche Kratersee Ghanas liegt still zwischen grünen Hügeln, und die Dörfer am Ufer haben eine Regel: Nur Holzbretter dürfen auf dem See benutzt werden, kein Boot mit Metallrumpf. Eine spirituelle Tradition, eine praktische Kuriosität, ein wunderschöner Ort.



Tag 10 — Kumasi nach Tamale: In den Norden


Heute früh aufstehen. Wirklich früh.

Von Kumasi nach Tamale sind es etwa fünf bis sechs Stunden mit dem Bus — STC oder Metro Mass fahren diese Strecke. Die Landschaft verändert sich dramatisch: der dichte Süden mit seinen Wäldern und Kakaofeldern weicht nach und nach der offeneren Savanne, die Vegetation wird lichter, die Farben wärmer und staubiger, die Baobab-Bäume häufen sich an.


Diese Fahrt ist eine der schönsten in Ghana — nicht wegen Sehenswürdigkeiten, sondern wegen der Transformation. Man kann buchstäblich zusehen, wie sich das Land verändert.

Tamale ist laut und geschäftig und freundlich auf eine Art, die sich von Accra und Kumasi unterscheidet. Die Hauptstadt der Northern Region hat eine islamische Prägung — Moscheen, Gebetsrufe, Männer in weißen Gewändern. Der Norden Ghanas ist mehrheitlich muslimisch, und das ist kulturell spürbar ohne aufdringlich zu sein.


Abend in Tamale: Guineafowl gegessen — das ist das Huhn des Nordens, überall gegrillt, scharf gewürzt, köstlich.

Unterkunft: Picorna Hotel oder ähnliche gute Mittelklassehotels in Tamale.



Tag 11 — Ausflüge ab Tamale: Larabanga, Mole, Damongo


Das ist der packendste Tag der ganzen Reise.

Früh morgens Tro-Tro oder gechartetes Taxi von Tamale nach Damongo — etwa zwei Stunden Fahrt westlich. Von Damongo geht es in den Mole Nationalpark, Ghanas größtes Wildschutzgebiet.

Mole ist das einzige Nationalreservat in Ghana, in dem du Elefanten in freier Wildbahn sehen kannst — und du kannst sie wirklich sehen. Nicht als ferne Punkte am Horizont wie in manchen anderen Schutzgebieten, sondern oft am Wasserloch direkt unterhalb des Mole Motels, dreißig, vierzig Meter entfernt. Ich habe dort gefrühstückt während drei Elefanten am Wasser standen und sich um meine Anwesenheit herzlich wenig kümmerten.


Die Fußsafari mit einem Ranger — in kleinen Gruppen, zu Fuß durch die Savanne — ist die beste Art Mole zu erleben. Elefanten, Antilopen, Warzenschweine, Paviane, Hunderte von Vogelarten. Der Ranger weiß wo die Tiere sind.


Auf dem Rückweg nach Tamale: Larabanga. Die Larabanga-Moschee ist die älteste Moschee Ghanas — aus Lehm gebaut, sudanesisch-sahelischer Architekturstil mit den charakteristischen Holzstäben die aus den Wänden ragen, Fassade bemalt in Weiß und Ockertönen. Es ist eine der ältesten Moscheen in Westafrika überhaupt. Für Muslime heilig, für jeden Besucher außergewöhnlich schön.

Tipp: Früh morgens in Mole ankommen für die besten Tierbeobachtungen. Wer die Zeit hat, übernachtet im Mole Motel — dann hast du den Vorteil der frühen und späten Stunden.



Tag 12 — Tamale: Letzte Stunden und Flug nach Accra


Der letzte Tag gehört Tamale selbst.

Der Tamale Central Market ist größer und authentischer als die meisten Touristen erwarten — Bastkörbe aus dem Norden, lokale Töpferwaren, Textilien, getrocknete Gewürze die du im Süden nicht findest. Der Norden Ghanas ist bekannt für seine handgefertigten Körbe, die zu den schönsten in ganz Westafrika gehören. Mitbringsel, die Sinn machen.


Für wer noch Zeit hat: Naa's Palace, der Palast des Yaa-Naa, des Königs von Dagbon. Nicht immer öffentlich zugänglich, aber von außen sehenswert und mit einem lokalen Guide manchmal mit einer kurzen Besichtigung verbunden.


Am Nachmittag: Tamale Airport. Passion Air oder Africa World Airlines fliegen Tamale-Accra, die Flugzeit beträgt etwa eine Stunde. Preis je nach Buchungszeitpunkt zwischen sechzig, achtzig und hundertfünfzig Euro.

Du landest in Accra und denkst zurück: Zwölf Tage, ein Land, drei völlig verschiedene Welten.



Praktische Zusammenfassung der Route


Tag 1-2: Accra — Jamestown, Nkrumah Memorial, Fort Visão, Osu CastleTag 3: Accra → Cape Coast — Cape Coast Castle, ElminaTag 4: Cape Coast — Kakum Nationalpark, Assin Manso, KüsteTag 5: Cape Coast → Takoradi → Axim — Fort São António, StrandTag 6: Axim — Nzulezo Pfahldorf, Strand, EntschleunigenTag 7: Axim → Takoradi → Kumasi — Große Fahrt, Kejetia MarketTag 8: Kumasi — Manhyia Palace, Bonwire Weberdorf, Kejetia MarketTag 9: Kumasi — Kulturzentrum, Museen, Lake BosomtwiTag 10: Kumasi → Tamale — Die große Fahrt in den NordenTag 11: Tamale → Mole Nationalpark → Larabanga → TamaleTag 12: Tamale — Market, letzter Bummel, Flug nach Accra



Reisepraktisches auf einen Blick


Busse: STC und VIP für längere Strecken — komfortabler, zuverlässiger, teurer. Buchung möglichst am Vortag direkt an der Station. Tro-Tro für kürzere Strecken und lokale Verbindungen — billiger, langsamer, lebendiger.


Beste Reisezeit: November bis März. Trockenzeit, angenehme Temperaturen, gute Straßen. Dezember ist Hochsaison und festlich — Weihnachten wird in Ghana groß gefeiert.


Budget: Mit öffentlichem Transport, einfachen bis mittleren Unterkünften und lokaler Küche sind fünfzig bis siebzig Euro pro Tag gut kalkuliert. Wer es komfortabler mag, rechnet mit hundert bis hundertzwanzig.


Gesundheit: Gelbfieberimpfung ist Pflicht. Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen — im Norden besonders in der Regenzeit. Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung ist in Ghana kein Luxus.


Sprache: Englisch ist Amtssprache und wird in den Städten überall verstanden. Ein paar Worte Twi — "Akwaaba" (Willkommen), "Meda wo ase" (Danke), "Ɛyɛ dɛ" (Es ist lecker) — öffnen Türen die sonst geschlossen bleiben.

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